Stallumbau – Baufortschritt
Die notwendig gewordene Erweiterung des Gülleraumes von 300 m³ um weitere 200 m³ erfolgte bereits im Frühjahr/Sommer 2006.
Nach einjähriger Planungsphase konnte im Herbst 2006 mit dem Stallumbau begonnen werden.
Noch vor Jahreswechsel „bezogen“ die ELP-Stiere der Besamungsanstalt Kleßheim ihr neues „Quartier“, einen überdachten Außenliegebereich mit Tretmist und darüber befindlichem Strohlager, einen Laufbereich unter freiem Himmel bzw. den neu errichteten Fressbereich mit Selbstfanggitter und Schrappperentmistung. Sowohl im Stall als auch im Außenbereich sind drei Abteile abgrenzbar, sodass die Stiere in verschiedenen Gewichtsgruppen gehalten werden können.
Interessant ist der geringere Strohverbrauch gegenüber der vorherigen Aufstallungsform.
Der Umbau ist somit sicherlich sehr gelungen und alles funktioniert zur vollsten Zufriedenheit!
Im Jahresverlauf 2007 wurde mit dem 2. und 3. Abschnitt des geplanten Umbaus (Milchviehbereich, Melkstand, Abruffutterstation) begonnen, der Umbau wurde im heurigen Jahr fortgesetzt und im September 2008 abgeschlossen.
Zunächst wurde im Außenbereich ein Laufhof befestigt und betoniert, in dem ebenfalls ein Schrapper für die Entmistung sorgen wird. Anschließend konnte bereits der Liegebereich überdacht, betoniert und mit Kraiburg-Gummimatten versehen werden. Schließlich wurden die Liegeboxenabtrennungen aus Holz gefertigt.
Dies alles unter kräftiger Mithilfe der Schüler, die dabei in der Baukunde-Praxis unter Anleitung von FL Ing. Peter Kiesenhofer ihr praktisches Können unter Beweis stellen konnten.
Im bisherigen Pferdestall wurde der Melkstand installiert, daran angebaut wurde die neue Melkkammer mit Milchtank, Pasteur und Kühlaggregat.
Der Melkstand ist ein 2 x 3 Fischgrät-Melkstand (Fa. Westfalia) mit der neuesten Technik bezüglich Melkplatzsteuerung und Melkmanagement:
> Melkzeuge mit Positionierungsarm
> Anrüst- und Abnahmeautomatik
> Messung von Milchfluss, Milchmenge, DMG, max. Minutengemelk, Inhaltsstoffe, Melkdauer, Leitwert (zur Kontrolle der Eutergesundheit bzw. zur Brunsterkennung)
> für die Milchleistungskontrolle anerkannte Milchmengenmessung
> Verbindung zur Kraftfutterstation bzw. zum PC (Auswertung hinsichtlich Herdenmanagement)
Nach mehrwöchigem Betrieb lässt sich sagen, dass alles zur Zufriedenheit funktioniert und die Kühe den tiergerechten Stall sehr gut angenommen haben.
Dir. DI Johann Eßl
All Rights reserved.
Powered by TF-Systems.at